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Deutsche Agrarexporte zielen 2011 erstmals auf 60 Milliarden Euro – Wirtschaft engagiert sich verstärkt im Drittland-Export
Die deutschen Exporte von Agrar- und Ernährungsgütern erreichten im September mit 41,5 Mrd. Euro einen neuen Höchstwert und liegen damit um 10,0% über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Hauptursache dieses Exportbooms ist der deutlich verstärkte Zuwachs der Drittlandexporte.
So stiegen die Ausfuhren in Länder außerhalb der EU-27 um 19,7% auf 9,8 Mrd. Euro. Bei den entsprechenden Exporten in den Europäischen Binnenmarkt fiel der Zuwachs mit 7,2% moderater aus, wenn auch auf hohem Niveau mit 31,7 Mrd. Euro. Die wichtigsten Drittländer sind Russland (+12,9%), die Schweiz (+14,6%) und die USA (+21,6%). Insgesamt wachsen die Top ten Drittländer mit einem Plus von 23,4% besonders stark. Neben den bereits genannten Ländern zeigen die Konsumenten in Saudi Arabien (+49,3%), in Norwegen (+25,4%), der Türkei (+70,4%), der Ukraine (+18,9%), in Hongkong (+58,8%) und China (+81,6%) ihre besondere Vorliebe für Lebensmittel und Agrarprodukte aus Deutschland.
Nach eigenen Berechnungen der GEFA wird unter Einbeziehung der Landtechnik in diesem Jahr erstmals die 60-Milliarden-Euro-Grenze bei den Agrarausfuhren deutlich überschritten werden.